Soul Update #13

Wir alle haben die gleichen Bedürfnisse und Wünsche. Wir wollen Bestätigung, Liebe, Glück, Erfüllung, Geld und haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Art und Weise wie wir diesen Bedürfnissen und Wünschen nachgehen, könnte unterschiedlicher nicht sein. Und da beginnt es interessant zu werden.

Denk mal drüber nach und frage Dich spontan und in einem Satz: „Was erwarte ich vom Leben?“ Ich wette mit Dir Deine Antwort würde in etwa so ausfallen: „Ich will glücklich sein, will ein gesundes Leben für mich und meine Familie und einen Job, der gut zahlt.“ Deine Antwort ist so allgemein formuliert, dass sie im Grunde nichts aussagt. Das ist genau der Grund, warum solche Fragen nicht wirklich hilfreich sind. Und dennoch ist es eine der häufigsten Fragen, die Du Dir stellst.

Also welche Fragen solltest Du Dir stellen? Fragen, die Dich so richtig fordern. Fragen, die Dir helfen, die Opfer zu bringen, um dorthin zu gelangen, wo Du hinwillst. Fragen, die Dich motivieren und Dir den nächsten Schritt aufzeigen.

1. Bin ich bereit Opfer zu bringen? – Wenn Du den Gewinn aus Etwas im Leben genießen willst, musst Du auch die Kosten dafür in Kauf nehmen wollen. Willst Du einen flacheren Bauch haben, musst Du auch den Schweiß wollen, den Muskelkater, die frühmorgendlichen Übungen, den Weg in die Turnstunde oder ins Fitness-Center. Willst Du ein erfolgreiches Unternehmen führen, heiße die langen Arbeitsstunden willkommen, das Risiko, die täglichen Entscheidungen und die Möglichkeit zu scheitern. Wenn Du Monat für Monat, Jahr für Jahr etwas willst, nichts passiert und Du keinen Schritt Richtung Erfüllung Deiner Wünsche näher bist, dann solltest Du Dich vielleicht fragen, ob Du nur die Vorstellung, die Idealisierung davon magst. Ohne Hingabe und eisernem Willen, ohne persönlichem Opfer tust Du nicht mehr, als Dir ein falsches Versprechen zu geben.

2. Welche „alten“ Misserfolge und Ablehnungen halten mich zurück? – Nur allzuoft diktiert Dir Dein Ego – es speichert vergangenes Scheitern ab, und ist ein Meister im lautstarken Erinnern – einen neuen Versuch zu unterlassen, um bloß nicht wieder zu scheitern. Du solltest es besser wissen: ein vergangener Misserfolg definiert Dich nicht und es bedeutet auch nicht, dass Du nicht gut genug bist. Es bedeutet lediglich, dass bestimmte Umstände in Deiner Vergangenheit nicht ideal waren. Das kann Deine Einstellung gewesen sein, oder was Du zu dem Zeitpunkt wusstest. Es bedeutet aber vor allem, dass Du mehr Zeit geschenkt bekommen hast, um zu wachsen – neue Ideen zu formulieren, einen anderen Zugang zu wählen und neue Impulse aufzunehmen, die Du seitdem gesammelt hast. Lass Dich vom Scheitern nicht blockieren. Nimm die Erfahrung an, drück die Löschtaste und geh mit neuem Wissen und Hingabe an Deinen Wunsch heran.

3. Unterstützt mich mein Umfeld oder behindert es mich? – Einen bedeutenden Anteil haben die Menschen, die Dich umgeben, auf dem Weg die/der zu werden, die/der Du in Deinem Leben sein willst. Und Du weißt, es ist besser allein zu sein, als in schlechter Gesellschaft. Du kannst nicht erwarten, Dein Leben positiv und erfüllt zu leben, wenn Du Missgunst, Negativität und Zweifel von anderen Menschen annimmst. Sich von diesen Personen zu distanzieren, ist nicht leicht, gerade wenn es sich um Familienmitglieder oder Freunde handelt. So schwer es Dir fällt, Du solltest diese Energien hinterfragen und Dich diesen Personen gegenüber deutlich äußern, was Du brauchst und was Du nicht brauchst. Es ist nicht Deine Verantwortung und Aufgabe die Lebensthemen anderer Menschen zu lösen, die sie durch Dich wiedergespiegelt bekommen!

Wenn Du Dir mit den Antworten auf diese Fragen schwer tust, dann bist Du damit nicht allein. Wir sitzen alle gemeinsam in diesem Boot und erleben jeden Tag, was es heißt, die richtige Richtung anzusteuern, bis wir am Ziel unserer Wunscherfüllung angelangt sind.

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