Loslassen

Wir alle haben Ideen in unseren Köpfen wie unser Leben sein soll, nur leider stressen uns diese Vorstellungen sehr. Manchmal gibt uns das Leben nicht das, was wir WOLLEN, weil wir etwas anderes BRAUCHEN. Und das was wir brauchen, kommt meistens, wenn wir nicht danach suchen. Wenn wir denken, dass es schlimmer nicht kommen kann, passiert genau das. Und wenn wir gar nicht mehr daran glauben, dass es besser wird, geschieht es.

Der Schlüssel ist die Trennung – das Loslassen von dem Leben, das wir erwarten, um das Beste aus dem Leben zu machen, das wir haben. Es ist nicht leicht, aber es ist es wert, es auszuprobieren. Hier ein paar Strategien, wie Loslassen funktionieren kann:

Schaffe einen für Dich gesunden Abstand. – Manchmal bist Du am Puzzle-Spiel zu nahe dran, um das große Bild zu sehen. Geh ein paar Schritte zurück und schaffe Klarheit. Der beste Weg dies zu tun, ist eine kleine Auszeit zu nehmen, eine emotionale Distanz zu schaffen und Dich so rasch wie möglich anderen Dingen zu widmen. Wieso? Damit Du fähig bist, Deine Lage neutral zu betrachten. Lass Dir solange Zeit dafür, wie nötig. Höre dabei auf Dein inneres Gefühl. Stellen sich immer wieder unangenehme Gedanken ein, ist das ein Zeichen für Dich, die Auszeit auszudehnen. Du bestimmst das Tempo. Niemand und nichts zwingt Dich zu einer Reaktion, solange Du nicht eine Lösung gefunden hast, die sich stimmig anfühlt.

Akzeptiere die Wahrheit und übe Dich in Dankbarkeit, für das was jetzt ist.
– Um loslassen zu können, es es wichtig, dankbar für die Lektion und für die Erfahrungen zu sein, die Dir helfen zu lernen und zu wachsen. Solange Du den Schmerz blockierst, dehnt er sich weiter in Dir aus. Es ist die Akzeptanz von allem, was Du hast, jemals hattest, und die Möglichkeiten, die vor Dir liegen. Es geht darum, die innere Stärke zu finden, die Herausforderungen des Lebens willkommen zu heißen, Deiner Intuition zu vertrauen und zu erkennen, dass jede Erfahrung seinen Wert hat, die nächsten Schritte vorwärts zu gehen.

Konzentriere Dich auf das, was Du ändern kannst. – Erkenne, dass Du nicht alles und sofort in Deinem Leben verstehen oder gar ändern musst. Lebe und lerne aus Deiner Situation. Verschwende Deine Energie nicht und grüble tagelang über Dinge, die Du nicht ändern kannst. Wenn Du bemerkst, dass Dich Handlungen oder Aussagen anderer verletzen oder gar aufregen, verändere die Art wie Du darüber denkst. DAS kannst Du ändern.

Verstehe, dass die gegenwärtige Situation nicht immer etwas mit Dir zu tun.
– Du bist ein Spiegel für das, was im Außen geschieht und oft nimmst Du das an, was Du siehst. Denk darüber nach, ob es überhaupt zu Dir gehört? Wenn nicht, gibt es nichts, worüber Du grübeln müsstest. Diesen Unterschied zu machen, ist wichtig, um Dir keine Glaubenmuster umzuhängen, die Dir gar nicht gehören.

Nimm Dir die Urteile anderer nicht so sehr zu Herzen.
– Die meisten Menschen übereilen ihr Urteil in dem Versuch nicht selbst beurteilt zu werden. In anderen Worten, ihre Bewertungen sind oberflächlich und basieren auf ihren eigenen Unsicherheiten. Und ehrlich gesagt, niemand hat das Recht über Dich zu urteilen. Sie leben nicht Dein Leben. Also vergiss, was sie über Dich denken oder sagen. Verzichte auf das Drama, das bestimmte Menschen und Situationen auslösen. Konzentriere Dich auf Dich selbst und geh den Weg, der sich richtig für DICH anfühlt.

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